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Makroaufnahme von feinem Giza-Baumwollstrick auf dem Nadelbett, Cocoa- und cremefarbenes Garn
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Baumwolle4 Min. Lesezeit14. Mai 2026

Giza-Baumwolle erklärt — warum Japan und Italien einen Aufpreis dafür zahlen

Das „Giza“ in Giza Mills steht nicht nur für die Pyramiden. Es ist das offizielle Benennungssystem für Ägyptens Baumwollsorten — und einige dieser Zahlen werden in den feinsten Textilkreisen still verehrt.

Von Giza Mills

Die kurze Antwort

Giza ist das Sortenpräfix für ägyptische Baumwolle (Giza 45, Giza 87, Giza 96…). Die extralangstapeligen Giza-Sorten gehören zu den begehrtesten Fasern der Welt — japanische Hemdenmacher und Imabari-Handtuchhäuser schätzen besonders Giza 45. Sie wird in begrenzter Menge angebaut, daher der Aufpreis.

Was die Zahlen bedeuten

Jeder ägyptischen Baumwollsorte wird von der Baumwollbehörde des Landes eine Giza-Nummer zugewiesen. Sie unterscheiden sich in Stapellänge, Stärke und darin, wo in Ägypten sie am besten gedeihen. Die extralangstapeligen Grade — allen voran Giza 45 — sind die Elite.

Da Spitzen-Giza-Grade knapp sind, bleiben sie oft hochwertigen Hemden, Bettwäsche und Handtüchern vorbehalten. Sie in lässiger Strickware zu einem ehrlichen Preis zu finden, ist ungewöhnlich — genau die Lücke, für die Giza Mills geschaffen wurde.

Häufig gefragt

Ist Giza-Baumwolle besser als Pima?
Sie sind ebenbürtig — beide extralangstapelig. Giza 45 wird bei der Feinheit oft an die Spitze gestellt; Pima (Supima) ist der vergleichbare amerikanische Grad.